Ein täglicher Gedanke in Zeiten des Virus – Tag 19

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater des Erbarmens und der Gott allen Trostes. Er tröstet uns in all unserer Bedrängnis, so dass auch wir andere in all ihrer Bedrängnis zu trösten vermögen mit dem Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.
2 Kor 1,3f.

Trost. Wir haben ihn nötig wie die Luft zum Atmen. Luft umgibt uns. Unser Körper lebt in und durch sie. Wir atmen sie ein. Nicht immer bewusst. Auch im Schlaf ist sie da. Man könnte vergessen, dass wir sie brauchen. Auch wie nötig wir Trost haben, merken wir oft nicht. Dann leben wir getrost. Der Trost fehlt uns nicht, weil wir bei Trost sind und er uns nicht fehlt.

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Ein täglicher Gedanke in Zeiten des Virus – Tag 18

Der HERR aber, er zieht vor dir her, er wird mit dir sein und dich nicht vergessen und nicht verlassen; fürchte dich nicht und hab keine Angst.
Dtn 31,8

Der heutige Vers ist ein Testament. Mose, der ihn spricht, blickt auf das gelobte Land. Er weiss, er wird es nicht betreten. Er wird nicht erleben, wie das Volk Gottes den Jordan überschreitet. Er wird das Ziel nicht erreichen. Er wird es nur von Jenseits des Jordans sehen, aber er weiss, das Ziel ist erreicht. Seine Mission ist erfüllt.

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Ein täglicher Gedanke in Zeiten des Virus – Tag 17

Ich will nämlich, dass ihr wisst, welch schweren Kampf ich führen muss für euch und die in Laodizea und alle, die mich nicht mit eigenen Augen gesehen haben, damit ihre Herzen getröstet seien und in Liebe verbunden und es in allem zu umfassender Einsicht komme, zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes: Christus, in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen sind.
Kol 2,1ff.

Von einem Schatz ist hier die Rede, aber auch von dem schweren Kampf. Die Menschen finden den Schatz nicht von sich aus. Sie müssen geführt werden. Die Erkenntnis muss ihnen vermittelt werden. Das ist keine leichte Aufgabe. Zumal der Schatz nicht offen liegt. Vielmehr ist dieser Schatz verborgene Weisheit und Erkenntnis. Der Wert des Schatzes offenbart sich nicht von sich aus. Erst in der Auseinandersetzung mit ihm zeigt sich sein tiefer Reichtum.

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Ein täglicher Gedanke in Zeiten des Virus – Tag 16

Lasst uns festhalten am unverrückbaren Bekenntnis der Hoffnung, denn treu ist, der die Verheissung gab. Und lasst uns darauf bedacht sein, dass wir einander anspornen zur Liebe und zu guten Taten.
Heb 10,23f.

Wir sollen hoffen. Gerade auch in dieser Zeit, die uns mit mancher Sorge das Hoffen so schwer macht. Unsere Hoffnung soll Bekenntnis sein. Hoffen im christlichen Sinn heisst nicht: «Es wird schon gut kommen!» Es ist kein billiges Vertrösten auf später. Hoffen heisst darum auch nicht: «Wirst schon sehen, im Nachhinein kommt uns das alles gar nicht so schlimm vor.» Christliches Hoffen ist kein darüber hinweg trösten. Sie sagt nicht: «Es kommen auch wieder andere Zeiten!»

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Ein täglicher Gedanke in Zeiten des Virus – Tag 15

Habe ich dich nicht geheissen, mutig und stark zu sein? Hab keine Angst und fürchte dich nicht, denn der HERR, dein Gott, ist mit dir auf allen deinen Wegen.
Jos 1,9

Mut und Stärke wird Josua zugesprochen. Eine grosse Aufgabe liegt vor ihm. Er soll ein Land erobern. Ihm steht dazu nicht mehr zur Verfügung als die Männer eines Volkes, welches von 40 Jahren Wüstenwanderung ausgezehrt ist. Sie haben nicht mehr als den Mut der Besitzlosen und die Kraft derer, die nichts zu verlieren haben. Manche Schlacht liegt vor ihnen. Sie werden kämpfen und sie werden siegen. Doch wird es mehr ein Kampf des Glaubens als des Schwerts sein. Nicht Josua wird kämpfen, nicht die Männer Israels, nicht menschliche Kraft, sondern Gott wird für sie streiten. Die Eroberung des gelobten Landes ist kein historischer Schlachtbericht, sondern ein Zeugnis für die Zusprache und das Versprechen, das Gott Josua gab. Eine gigantische Herausforderung liegt vor ihm, doch im Vertrauen auf Gott soll und darf er sie anpacken.

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