Mögen die Berge auch wanken…

Berge können von der Stelle weichen
und Hügel ins Wanken geraten.
Aber meine Liebe weicht nicht von dir
und mein Friedensbund wankt nicht.
Das sagt der Herr, der Erbarmen mit dir hat.
Jesaja 54,10

Von Gott geliebte Gemeinschaft

Ewiger Schnee. Tosende Wasser. Vom Wind gepeitschte Tannen an steilen Abhängen, als ob sie ihre Wurzeln direkt in den Felsen getrieben hätten. Gämsen, die kurz vor dem Absturz die besten Kräuter fressen. Ein majestätischer Adler zieht am Himmel seine Kreise. Reine Natur.

Meine Bergbilder. Wie sehen deine aus? Vielleicht ähnlich? Urchig. Ursprünglich. Kraftvoll. Unberührt.

In meinen Bergen kann ein Gewitter losbrechen. Es kann stürmen und hageln. Schnee kann meterhoch alles unter sich begraben. Plötzlich sich lösen und donnernd als Lawine ins Tal stürzen. Dem Menschen kann angst und bange werden, als ob die Welt zusammenbricht.

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Der Lauf des Lebens

Ihr wisst doch:
Im Stadion laufen zwar alle Läufer um die Wette,
aber nur einer gewinnt den Siegespreis.
Lauft so, dass ihr ihn gewinnt!
1. Korinther 9,24

Von Gott geliebte Menschen

Mit einem Geständnis fange ich heute an. Ich gestehe es ein: Als Schüler war mein Lieblingsfach nicht der Sport. Ich bin überhaupt kein Sportlicher. Nicht nur heute, sondern auch schon als Schüler.

Natürlich habe ich das damals nicht laut gesagt. Schliesslich wollte ich auch dazugehören und so habe ich dann immer gelogen, wenn in einem Poesiealbum oder auf einem Steckbrief, den man ausfüllen musste, nach dem Lieblingsfach gefragt wurde.

Sport war nicht mein Lieblingsfach – dabei habe ich mich eigentlich doch gern bewegt und tue es auch heute noch. Mein Problem war nicht die Bewegung, sondern dass diese Bewegung immer vermessen wurde. Wie hoch? Wie weit? Wie schnell? Wie viele Klimmzüge, Liegestützen, Kniebeugen…? Die Leistung zählte! Die Leistung wurde zur Note. Die Note war nie die beste in meinen Zeugnissen.

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Pfingsten

Ihr habt doch nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, um wiederum in Furcht zu leben; nein, ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!
Röm 8,15

Von Gott geliebte Menschen

Wir wollen und wir sollen heute Pfingsten feiern. Wir sollen und wir wollen uns heute erinnern, dass Gott uns seinen Geist sandte. Der Heilige Geist kam auf jene Menschen, denen der auferstandene Christus begegnet war. Sie sahen und hörten ihn. Thomas fasste gar in seine Wunden. Sie vertrauten auf Gott. Sie trauten ihm alles zu.

Wer mit dem Auferstandenen auf dem Weg war. Wer mit ihm sprach. Wer mit ihm ass und trank. Wer mit ihm in Galiläa wanderte. Wer ihn auf den Berg der Himmelfahrt begleitete. Wem dies zuteilwurde, der kannte keinen Zweifel. Er konnte nichts als glauben, wie auch Thomas glauben musste, als er seine Finger in die Wunde legte.

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Grenzenlose Vergebung

Da wandte sich Petrus an Jesus und fragte ihn:
»Herr, wenn mein Bruder oder meine Schwester mir Unrecht tut, wie oft soll ich ihnen vergeben? Bis zu siebenmal?«
Jesus antwortete: »Nicht nur siebenmal! Ich sage dir: Bis zu siebenundsiebzigmal!«
Mt 18,21f.

Von Gott geliebte Gemeinschaft

Hast du jemals an der Kasse bei Migros oder Coop gestanden und plötzlich gemerkt – Oh nein, meine Geldbörse liegt noch zuhause auf dem Küchentisch? Oder du hast sie zwar dabei, aber möchtest mit Karte zahlen, und dann fällt dir nicht mehr ein, wie der PIN-Code lautet? Normalerweise könntest du ihn im Schlaf, aber jetzt? Keine einzige Zahl will dir einfallen, oder du bringst sie einfach nicht in die richtige Reihenfolge…

Mir ist das auch schon passiert, und es war ziemlich peinlich!

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Erntedankgottesdienst

Und du sollst nicht denken: Meine Kraft und die Stärke meiner Hand haben mir diesen Reichtum erworben.
Denke vielmehr an den HERRN, deinen Gott, denn er ist es, der dir Kraft gibt, Reichtum zu erwerben, weil er den Bund hält, den er deinen Vorfahren geschworen hat, wie es heute der Fall ist.
Dtn 8,17f.

Von Gott geliebte Gemeinschaft

Wenn man in diesen Tagen durch unser Tal wandert, so sieht man immer wieder grosse Maschinen, die über die Felder fahren und ernten, was im Frühling gesät und im Sommer gereift ist. Auf manchem Feld stehen nur noch Stoppeln. Stumme Zeugen des ewigen Kreislaufes aus Säen und Ernten. Andere Frucht ist noch nicht ganz ausgereift.

Auch in den Baumgärten ist die Arbeit mitten im Tun. Geschickte Hände sortieren das Tafel- und das Mostobst. Einiges wird vergoren und zu einem hochprozentigen Edelbrand werden. Die Essenz vom ganzen Sommer wird jeder einzelne Tropfen enthalten. So manches Dessert wird mit ihm aromatisiert werden. Er wird pur oder in Mischung mit anderem genossen. Wo es mit Verstand geschieht, ist nichts dagegen einzuwenden.

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