Ein täglicher Gedanke in Zeiten des Virus – Tag 21

Fürchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein König kommt, sitzend auf dem Füllen einer Eselin.
Joh 12,15

Heute ist Palmsonntag. Auch wenn wir ihn nicht mit einem Gottesdienst begehen können. Heute ist Palmsonntag. Auch wenn wir nicht gemeinsam den kommenden Herrn feiern dürfen. Heute ist Palmsonntag. Mit ihm beginnt die Karwoche.

Jesus zieht in Jerusalem ein. Wie ein König kommt er nicht zu Fuss. Er reitet auf dem Rücken eines Reittiers. Die Menschen empfangen ihn. Sie legen ihre Kleider und Zweige von Palmen auf den Weg. Sie rufen ihm zu: Hosanna! Ein Jubelruf, der Gott und seinem König vorbehalten ist. Hosanna heisst wörtlich übersetzt: Hilf doch! Hilf doch, unser Gott! Hilf doch, König gegen unsere Feinde! Hilf doch und befreie uns. Hilf doch Messias und nimm deine Stadt wieder für dich ein!

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Ein täglicher Gedanke in Zeiten des Virus – Tag 20

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher wird mir Hilfe kommen?
Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
Ps 121,1f.

Ich hebe meine Augen auf. Ich, kein anderer. Ich selbst muss die Augen heben. Ich selbst muss es wagen und aufblicken. Dies kann niemand für mich tun. Nicht die Familie, nicht die Gemeinde, nicht das Volk blickt hier in die Berge, sondern ein einzelner Mensch.

Sein Blick ist nicht auf die Schönheit der Bergmassive gerichtet. Er sieht nicht majestätische Berge oder ewiges Eis. Er betrachtet nicht die scheinbar unberührte Natur. Er überhöht sein Sehen nicht zum Heimaterlebnis. Er erinnert sich nicht an Wanderungen mit der Familie im Sommer. Er träumt keiner Skitour im jungfräulichen Schnee nach. Er freut sich nicht auf eine Kletterpartie. Er will nicht mit dem Berg ringen. Er will ihn nicht bezwingen. Er will nicht auf ihm stehen und ins weite Land blicken. Er hebt bloss den Blick hinauf zu den Bergen. Er betrachtet den Berg vor ihm, ohne ihn zu werten. Der Berg ist nicht mehr und nicht weniger als ein Berg.

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Ein täglicher Gedanke in Zeiten des Virus – Tag 19

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater des Erbarmens und der Gott allen Trostes. Er tröstet uns in all unserer Bedrängnis, so dass auch wir andere in all ihrer Bedrängnis zu trösten vermögen mit dem Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.
2 Kor 1,3f.

Trost. Wir haben ihn nötig wie die Luft zum Atmen. Luft umgibt uns. Unser Körper lebt in und durch sie. Wir atmen sie ein. Nicht immer bewusst. Auch im Schlaf ist sie da. Man könnte vergessen, dass wir sie brauchen. Auch wie nötig wir Trost haben, merken wir oft nicht. Dann leben wir getrost. Der Trost fehlt uns nicht, weil wir bei Trost sind und er uns nicht fehlt.

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Ein täglicher Gedanke in Zeiten des Virus – Tag 18

Der HERR aber, er zieht vor dir her, er wird mit dir sein und dich nicht vergessen und nicht verlassen; fürchte dich nicht und hab keine Angst.
Dtn 31,8

Der heutige Vers ist ein Testament. Mose, der ihn spricht, blickt auf das gelobte Land. Er weiss, er wird es nicht betreten. Er wird nicht erleben, wie das Volk Gottes den Jordan überschreitet. Er wird das Ziel nicht erreichen. Er wird es nur von Jenseits des Jordans sehen, aber er weiss, das Ziel ist erreicht. Seine Mission ist erfüllt.

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Ein täglicher Gedanke in Zeiten des Virus – Tag 17

Ich will nämlich, dass ihr wisst, welch schweren Kampf ich führen muss für euch und die in Laodizea und alle, die mich nicht mit eigenen Augen gesehen haben, damit ihre Herzen getröstet seien und in Liebe verbunden und es in allem zu umfassender Einsicht komme, zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes: Christus, in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen sind.
Kol 2,1ff.

Von einem Schatz ist hier die Rede, aber auch von dem schweren Kampf. Die Menschen finden den Schatz nicht von sich aus. Sie müssen geführt werden. Die Erkenntnis muss ihnen vermittelt werden. Das ist keine leichte Aufgabe. Zumal der Schatz nicht offen liegt. Vielmehr ist dieser Schatz verborgene Weisheit und Erkenntnis. Der Wert des Schatzes offenbart sich nicht von sich aus. Erst in der Auseinandersetzung mit ihm zeigt sich sein tiefer Reichtum.

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