600 Jahre Glocken – Drei Tage Kirchenfest

Am vergangenen Wochenende feierte die Kirchgemeinde Veltheim-Oberflachs ihre beiden ältesten Kirchenglieder, zwei Glocken, gegossen im Jahre 1415. An drei Tagen durften grosse und kleine Gäste von nah und fern die beiden Jubilarinnen in ihrer Stube auf dem Kirchturm besuchen. Glockenspiel, Verschiedene Konzerte, eine Fotoausstellung, das Kinderprogramm und die obligate Festwirtschaft luden zum Verweilen ein. Besonders beliebt bei den Kindern war die Hüpfkirche der Landeskirche des Kantons Aargau, die von fleissigen Helfern für drei Tage aufgebaut wurde. Ausgiebig tollten sie auf ihr herum, bestiegen ihren luftgefüllten Turm und glitten über die Rutsche herab. Eine Kirche einmal nicht für die Ewigkeit gebaut, sondern ganz für den Moment.

Hüpfkirche und veltner Kirche in Eintracht neben einander

Hüpfkirche und veltner Kirche in Eintracht neben einander

Ein spezielles Highlight war der Festgottesdienst vom Sonntagmorgen. Nicht nur Veltnerinnen und Veltnern würdigten ihre Glocken, sondern das ganze Schenkenbergertal feierte im ökumenischen Gedanken mit. Unter der Leitung der vier reformierten Pfarrerpersonen aus Auenstein (Pfrn. Ruth Zimmermann), Thalheim (Pfarrer Stefan Huber), Schinznach-Dorf (Pfr. Jan Karnitz) und Veltheim-Oberflachs (Pfr. Christian Vogt) lobte und dankte die 200köpfige Gemeinde Gott. Die Festpredigt lud die Feiernden ein über die Bedeutung der Glocken für die Menschen nachzudenken, während die Kinder eifrig im Chor der Kirche ihre persönliche Glocke bastelten. Ein gelungener frisch-fröhlicher Gottesdienst, der durch das Gabrieli Quartett (Winterthur) und die Organistin Dorothea Gysel musikalisch umrahmt wurde.

Mit dem Segen in den Sonntag

Mit dem Segen in den Sonntag

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