Mit der Kirchgemeinde Veltheim-Oberflachs am Klöntalersee

«Keine Sorge! Der See kommt wieder!» mit diesen Worten begrüsste die Wirtin des Restaurants Vorauen am Klöntalersee die Reisegruppe der Kirchgemeinde Veltheim-Oberflachs. Sie erklärte, dass Regen und Schmelzwasser den See bis Ende Juni wieder füllen werden. Nach einem trockenen Winter sei es normal, dass der kleine Hafen am oberen Ende des Stausees trocken liege. Beruhigt und staunend über die schneebedeckten Gipfel der Glarner Alpen konnte so das Ziel des Ausfluges der Frauengruppe der Kirchgemeinde erreicht werden.

Sand statt See

Der Start der Reise erfolgte dreieinhalb Stunden früher in Veltheim und Oberflachs. Vom Schenkenbergertal aus führte die Route Richtung Freiamt, an Affoltern am Albis vorbei, auf die Passhöhe des Albis. Vor der Weiterfahrt ins Glarnerland stärkte sich die Gesellschaft im Restaurant Windegg mit Kaffee und Gipfeli. Via Sihlwald setzte sich die Reise fort bevor es via Näfels Richtung Klöntalersee ging. Die schmale Strasse dem See entlang forderte das ganze Können des Carunternehmers Willy Gloor. Er durfte sich der Bewunderung der Frauen und der Anerkennung der Männer gewiss sein. Zweitere durften für einmal ihre Frauen begleiten, so dass eine buntgemischte Gruppe zusammenkam.

Eine enge Strasse führt zum hinteren Teil des Sees

In eben jenem Restaurant am Klöntalersee nahm die Gesellschaft das Mittagessen ein. Zu regen Gesprächen wurde Glarner Netzbraten und als Dessert Glarner Pastete genossen.

Glarner Netzbraten und Glarner Pastetli

Auch im Car wurde fröhlich geplaudert, so dass die Zeit verflog. Durch die Linthebene führte die Route dem Bachtel entlang nach Illnau. Mittlerweile war später Nachmittag. Der Zvierihalt tat allen gut. Doch die Staunachrichten im Grossraum Zürich, die aus dem Radio kamen, liessen eine lange Heimreise erahnen. Kurzentschlossen wurde die Route angepasst. Winterthur auf Nebenstrassen umfahrend, die Pfarrer Christian Vogt aus seiner Jugend kannte, fuhr man zum Rhein. Via Zurzach erreichte man in den frühen Abendstunden das trauliche Schenkenbergertal. Eine wunderbare Reise nahm ihr Ende. Viele gute Erinnerungen werden in den Herzen weiterleben und die Zeit bis zum nächsten Frauennachmittag im Herbst verkürzen.

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