A wie Abendmahl

An den hohen Feiertagen Ostern, Pfingsten, Weihnachten und Karfreitag, sowie zu bestimmten Gelegenheiten unter dem Jahr feiern wir Abendmahl. Eine dieser Gelegenheiten ist die Abendmahlsfeier mit den Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse des kirchlichen Unterrichts. Diesen besonderen Gottesdienst feiern wir in diesem Jahr am 27. Oktober. In der Vorbereitung erklären wir den Kindern, was es mit dem Abendmahl auf sich hat.

So erfahren sie, dass man beim Erhalt des Brotes und des Kelches auf die Worte «Der Leib Christi» oder «Der Kelch des Heils» mit «Amen!» antworten soll. Denn Amen heisst: «Ja, so ist es! Ich empfange Gottes Gabe.»

Brot und Wein sind Gottes Gaben. Sie verweisen als Zeichen auf den Leib und das Blut Jesu und dies bedeutet:

  1. Im Abendmahl handelt Gott an uns. Er erinnert uns an sein Ja zu uns. Am Kreuz überwindet der Sohn die Sünde, die uns vom Vater trennt. In seiner Auferstehung wird der neue Bund des Lebens besiegelt. In der Feier des Abendmahls werden wir aktualisierend erinnert. Das Heil gilt. Es gilt dir!
  2. Darin wird Gemeinschaft gestiftet. Zuerst zwischen Gott und Mensch, dann aber auch von Mensch zu Mensch. Weil wir gemeinsam feiern, werden wir zur Gemeinschaft seiner Barmherzigkeit.
  3. Es ist ein ganzheitliches Geschehen. Wie Brot und Wein den Körper stärken, so stärkt Gottes Wort unsere Seele. Gott rettet nicht nur die Seele. Er rettet den ganzen Menschen als Seele-Geist-Körper-Wesen.
  4. Das Abendmahl ruft zum Handeln auf. Wie Christus mit uns das Brot teilt, so sollen auch wir unser Brot mit den Bedürftigen teilen. Wie Christus uns am Kelch des Lebens Anteil gibt, so sollen wir auch unseren Mitmenschen Anteil am Leben geben.

Im Abendmahl wird Gottes Liebe zu uns und unserer Welt sichtbar.

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